Auch im Operationssaal (kurz “OP” genannt) hat die Medizintechnik längst Einzug gehalten. Neben unzähligen Überwachungsgeräten, die die Lebensfunktionen der Patienten kontrollieren, begegnet man dort speziellen Apparaturen für die feinabgestimmte Narkose, Geräte für künstliche Beatmung der Kranken, Herz-Lungen-Maschinen, Mikroskope und viele andere Geräte, die der Operateur für seine Arbeit benötigt. Dazu gehören u. a. Laserskalpelle, die die Blutung sofort stillen und spezielle Sonden, die das Blut absaugen. Mitunter zeichnen Videokameras die Operation auf, um sie ggf. In den Hörsaal übertragen zu können.
Dass den Chirurgen heute so spektakuläre Erfolge gelingen, verdanken sie einerseits der medizinischen Technik anderseits auch der Anästhesie. Auch die Fortschritte in der Narkosetechnik sind so großartig, dass bereits über 80-jährige Patienten mit genauso geringem Risiko operiert werden können, wie jeder junge Erwachsene.
Die Zelldiagnostik, die sich mit der frühzeitigen Erkennung von Krebeserkrankungen befasst, könnte ohne Computer samt ausgeklügelten Programmen nicht zuverlässig arbeiten. Die in den Computer eingegeben Daten, die aufgrund von Abstrichen erstellt wurden, geben zuverlässig Aufschluss über eine mögliche Entartung von Gewebszelle.
Ähnliche Beiträge:
- Gedanken über das Bücher lesen
- Wo gibt es eine echte Freiheit?
- Über die kulturelle Entwicklung der Gesellschaft