
Der Fortschritt in der Medizin ist unaufhaltsam. Moderne Technologien, die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Ärzten hat der Medizin eine Dimension verliehen, die noch zu Beginn des 20. Jhdt undenkbar gewesen war. Vor allem die Chirurgie kann aufgrund der technischen Entwicklung Eingriffe wagen, die mit ihren technischen Schwierigkeiten und medizinischen Problemen äußerste Herausforderungen für den verantwortlichen Arzt bedeuten.
Technik in der Medizin
Der Patient steht heute nicht nur dem Arzt gegenüber, sondern einem komplizierten technischen System. Untersuchungsverfahren wie EKG, EEG, Röntgen- und Ultraschalldiagnostik, Nuklearmedizin und Endoskopie helfen dem Arzt die richtige Diagnose zu stellen. Viele Menschen verdanken die Verlängerung des eigenen Lebens der Medizintechnik: Herzschrittmacher, Künstliche Nieren und Endoprothesen um nur einige zu nennen.
Bereits vor der Geburt lernt der Mensch die medizinische Technik kennen. Ultraschalluntersuchungen unterstützen Gynäkologen bei der Beobachtung des Schwangerschaftsverlaufs. Im späteren Leben ist der routinemäßige Besuch beim Internisten zumeist mit einem Elektrokardiogramm (=EKG) verbunden. Jeder verantwortungsvolle Arzt wird sich beim geringsten Verdacht von Herzkrankheiten derartige Kurven schreiben lassen.
Nur wenige Menschen kommen ohne einer Prothese durch ihr langes Leben: Das Einsetzen von Bein-, Hüft- und Gelenksprothesen gehört heutzutage bereits zum medizinischen Alltag.
Viele tausend chronisch nierenkranke Menschen leben mit einer künstlichen Niere, die das Blut regelmäßig von giftigen Stoffwechselprodukte befreit. Entweder der Kranke besucht wöchentlich eine Klinik um eine Blutwäsche vornehmen zu lassen, oder er kann sogar selbst zu Hause mit einem transportablen Gerät die Therapie vornehmen.
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