Die Massenpsychologie erklärt wie sich der Mensch in der Masse verändert: Innerhalb der Masse wandeln sich des Menschen Gedankenablauf und die Empfindungen seines Trieblebens und seiner Emotionalität. Das Musikerlebnis in der Masse verstärkt dieses Phänomen.
Verhalten des Zuhörers
beim Musikerlebnis in der Masse
Großkonzerte erfordern ein alternatives Musikverhalten. Musik will bei diese Veranstaltungen nicht andächtig-konzentriert aufgenommen werden. Die klangliche Botschaft der Musik will aktiv miterlebt werden. Das kann sich in Klatschen, Stampfen, Kreischen, ekstatische Bewegungen und Aktionen wie Entblößen und selbst in Aggressionen äußern. Solche außermusikalische Elemente gehören zum kommunizierenden Effekt des alternativen Musikverhaltens.
Erlebt der Mensch Musik in der Masse, so erkennt er am Verhalten des anderen Zuhörers, dass jenen die selben Emotionen bewegen und berühren wie ihn selbst. Das verbindet und stärkt den einzelnen. Aber wie lange halten diese Glücksgefühle des Zuhörers an? Manchmal ein paar Stunden und manchmal sogar einige Tage, aber zumindest halten sie solange an, bis die harte Realität den Traum, den die Musik schenkte, einholt. Im Herzen des Zuhörers bleibt dann nur eine leise Wehmut an den Konzertabend zurück und die Hoffnung auf ein weiteres Konzert …
Weiterführende Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Massenpsychologie_und_Ich-Analyse
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